Meine Rede

Erstmals gehalten: 16. Mai 2020, Ravensburg

Es ist für mich als Autorin, Journalistin und psychologische Beraterin wichtig, gerade jetzt nicht zu schweigen. Daher, statt eines Podcasts, meine Rede zum Thema "Recht auf körperliche Unversehrtheit".

Wer sich die Rede lieber anhören möchte, der kann dies unter folgendem Link, direkt auf einem YouTupe Kanal:

https://www.youtube.com/watch?v=9eRVOdOqnHY&feature=share#t=61m59s

Ich stehe heute hier, weil ich mich auf eines der Grundgesetze berufe, welches ich über Wochen hinweg als massiv beschränkt und nunmehr auch als bedroht ansehe:

I. Die Grundrechte / Artikel 2 (2)

Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechtedarf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

Nicht nur meine Gedanken sind frei, sondern auch mein Umgang mit mir selbst: Mein Körper gehört mir, nicht dem Arzt, nicht der Wissenschaft, nicht dem Staat, nicht der Kirche und nicht den Pharmakonzernen.

Ein naturgegebenes Körpergefühl

Als freier MITBESTIMMER einer demokratischen Gesellschaft möchte ich Gesetze befolgen, weil sie mich überzeugen, und nicht weil ihr Nichtbefolgen bestraft wird.

Wer Menschen anleiten möchte, sollte sie als mündige, freie MITDENKER behandeln, der sollte darauf aufbauen, dass jeder für seine Gesundheit mitverantwortlich ist, was voraussetzt, dass er über seinen Körper FREI VERFÜGEN kann.

Wir alle haben ein angeborenes, ganz natürliches Gefühl für unseren Körper mit auf unsere Lebensreise bekommen. Ich habe viele interessante Gespräche mit Ärzten geführt, die es begrüßen, wenn Menschen zu ihnen kommen, die ein Interesse an den Hintergründen von Symptomen und eine Aufgeschlossenheit an Selbstheilungsoptionen zu Krankheiten mitbringen. Sie begrüßen die Eigenverantwortung und Lernbereitschaft von Menschen, denen sie mit ihrem Spezialwissen gewissermaßen zuarbeiten.
Diese Ärzte möchten nicht als Werkstattmeister für kaputte oder defekte Körperfunktionen angesehen werden, sondern appellieren, dass körperliche Unversehrtheit maßgeblich von jedem Einzelnen mitgestaltet wird. Ich danke diesen Ärzten, dass sie meine Wege bis heute unterstützt haben, meine Gesundheit selbstbestimmt und frei mitzugestalten!!!

Doch was passiert jetzt?


Die Eigenverantwortung mündiger Bürger

Wir werden als unmündige Bürger deklariert, weil sich einige „Besser-Wisser“ derart massiv über unsere Eigenverantwortung und Mitbestimmung hinwegsetzen.
Sie versuchen mich über Nacht mit Krankheitsempfindungen anzustecken, nur um ihre Maßnahmen glaubwürdig dastehen zu lassen. Ich fühle mich weder jetzt, noch fühlte ich mich während der gesamten Monate, in denen es zu Grippeerkrankungen kommt, besonders krank oder empfänglich für Ansteckungen. Ich habe mich bei etwaigen Anzeichen dafür, meiner Eigenverantwortung entsprechend, völlig normal zurückgezogen und für eine Verbesserung des Zustands gesorgt. Ich habe in kritischen Phasen Ärzte meines Vertrauens konsultiert, die meinen Umgang damit bestätigten.

VIELEN DANK an dieser Stelle an Sie, liebe Ärzte, auch wenn Sie hier noch nicht öffentlich gesprochen haben, so ist Ihre anhaltende Bereitschaft, ein gesundes Körpergefühl und den natürlichen Umgang mit etwaigen Anfälligkeiten zu unterstützen, eine unverzichtbare Ermunterung!!!

Wo bleibt die Seele?

Und was gehört zur körperlichen Unversehrtheit unbedingt dazu?

Unsere Psyche – oder ist die Seele, sind unsere Gefühle nicht ebenfalls Teil unserer physischen Existenz??

Auch ohne eine Pandemie wissen wir um die Auswirkungen von Stress auf uns:

Was machen die anhaltenden Maßnahmen, deren Sinn wir zwar hinterfragen dürfen, dafür aber nahezu mittelalterlich an den Pranger gestellt werden, mit uns?
Was machen der Maskenzwang, die Androhung von ebenfalls unverhältnismäßig hohen Strafen bei Nichttragen mit uns?
Was macht es mit unserem natürlichen Empfinden, dies alles als unsinnig bis hin zu krankhaft einzustufen, und es dennoch tun zu müssen – und zwar auf unabsehbare Zeit?
Oder wie von dem CDU-Bundestagsabgeordneten Herrn Axel Müller in Weingarten gegenüber dem Südfinder geäußert wurde: Maskenpflicht vermutlich bis Ende des Jahres!!!

Es ist eine subtil wirkende und zugleich grausame Verletzung unseres Rechts auf körperliche Unversehrtheit und Freiheit:
- Verunsicherung zu säen,
- Angst zu schüren und diese mit Strafen zu untermauern,
- ein Bollwerk rund um die Obrigkeiten zu ziehen, die all dies zu verantworten haben und sich keiner öffentlichen Diskussion stellen,
- Informationshäppchen für scheinbare Verbesserungen zu streuen, die ob ihrer Widersprüchlichkeiten ebenfalls erneut willkürlich erscheinen,
- und im gleichen Atemzug weitere Konsequenzen anzukündigen, die noch viel stärkere Schrecken verbreiten, wie z.B. die Zwangsimpfung mit einem RNA-Impfstoff, einen Gesundheitspass, ohne den wir nicht einmal mehr andere EU Länder bereisen dürfen und die Propaganda für Chipimplantate in prominenten Kinderkanälen, wie dem KiKa!!

Dies alles erzeugt einen dauerhaften schädlichen Stresspegel in unserem Körper, hinter dem sich mancher bisheriger Burn-Out verstecken kann. Und das ist fremdgesteuerter Missbrauch an unserem psychisch-physischen Selbsterhaltungstrieb und dessen Ressourcen.


Eigenverantwortung umsetzen: mutig sein

Ich könnte heulen, wenn ich in die verunsicherten Augen blicke, hektisch oder traurig. Meine Wut über mich selbst, mitzumachen, wurde immer größer und vergiftete meine Stimmungen und die Atmosphäre zuhause. Deshalb mache ich nicht mehr einfach mit. Ich zeige alle Symptome von Stressreaktionen bis hin zu Beklemmungen und Rauschen im Kopf, wenn ich eine Maske trage. Mein Körper spricht mit mir: Er will kein schädliches CO2 zurückhaben, dessen AUSSCHEIDEN existenziell ist. Mal abgesehen von den chemischen Inhaltsstoffen in den verwendeten Textilien, die aus welchen Ländern stammen?

Und wer ist nun verantwortlich dafür, dass ich innerhalb einer Krise gesundheitlich stabil bleibe? An erster Stelle ICH, weil meine körperliche Unversehrtheit ein naturgegebenes Grundbedürfnis ist, weil daran meine wirtschaftliche Existenz hängt und meine Verantwortung als alleinerziehende Mutter! Ich trage daher keine Maske (mehr) und finde überall und immer häufiger Menschen, die ebenfalls keine tragen: Rentner, Väter mit Kindern, Männer, Frauen unterschiedlicher Herkunft und Altersgruppen. Wo ich glaubte, meine Welt zerfällt, finde ich so neue Brücken von Gleichgesinnten. Ich bin so mit völlig fremden Menschen ins Gespräch gekommen, habe ihnen von den Möglichkeiten Widerstand zu leisten berichtet und sie eingeladen sich zu informieren und zu Veranstaltungen zu kommen.


Jeder hat einen Grund: Jeder ist wichtig

Ich hatte und habe immer wieder Gänsehaut, so schön sind solche Erlebnisse, gerade weil wir sie im Wissen um Geldstrafen eingegangen sind! Ich leiste auf diese Weise meinen Beitrag GESICHT ZU ZEIGEN, ein friedvoller Mensch mit HERZ und HIRN zu sein, der vor allem andere ermutigen möchte, auf seine Rechte zu achten, der Menschen ihre PERSÖNLICHE WICHTIGKEIT und Rolle in dieser Zeit aufzeigen möchte.

Für jeden gibt es mindestens einen Grund, seine Freiheit auf Würde, auf Mitspracherecht, auf Andersartigkeit, auf INDIVIDUALITÄT, auf körperliche Unversehrtheit zu vertreten.

Meiner ist:
Ich möchte meinem Sohn – und der ist erst 4 Jahre – keine Welt hinterlassen, die ich aufgegeben habe, weil ich mich zu unbedeutend gefühlt habe, etwas daran zu ändern oder sie aktiv als demokratischer Bürger mitzugestalten.

Ich danke Euch!